Vita

Linda Joan Berg, Sopran, wirkt in Hamburg, wo sie ab 2009 an der staatlichen Hochschule für Musik und Theater bei Prof. Jörn Dopfer Gesang studierte. Nach der Bachelor-Graduierung 2013, erwarb sie 2015 den Master of Music mit Bestnote und ergänzte 2017 ihre Ausbildung mit einem Master in Liedgestaltung bei Prof. Burkhard Kehring an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, ebenfalls mit Bestnote. Außerdem schloss sie das Erste Staatsexamen im Lehramt ab. Kontinuierlich nimmt sie an Meisterkursen teil, wie zuletzt z.B. bei Elly Ameling, Graham Johnson, Robert Holl, Margreet Honig, Edda Moser, Sibylla Rubens oder Ruth Ziesak. Ihre rege Konzerttätigkeit widmet sie dem Oratoriums- und Liedgesang. Zu ihren seither aufgeführten Opern gehören lyrische Partien wie Papagena, Belinda oder Zaide. Eine Besonderheit ist, neben der Konzeptionierung von Gesprächskonzerten, ihre Operettenerfahrung – in Partien wie Hannchen, Pepi oder Operetten-Revuen. 2015 war sie als Hatice in Sehnsucht nach Isfahan mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und Werken von Händel zu sehen (Wiederaufnahme 2018 in Frankfurt). Ende 2014 wurde Linda Joan Berg von Krista und Rüdiger Warnke mit dem Großen Förderpreis für Studierende der Hochschule für Musik und Theater Hamburg ausgezeichnet. 2016 war sie mit Ihrer Liedduo-Partnerin Camille Lemonnier Preisträgerin im Gustav-Mahler-Liedwettbewerb Hamburg. Außerdem wurde ihr 2016 der Schubertpreis der Deutschen Schubert-Gesellschaft zugesprochen. Seit Juli 2017 ist sie Stipendiatin der Claussen-Simon-Stiftung. 2019 ist sie Teil des Mentoring-Programms Frauen in Kultur und Medien des Deutschen Kulturrates.